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Arbeitsspeicher RAM Takt oder
Timings 
was bringt was bei einer Athlon 64 CPU
Immer
wieder kommt die Frage auf, was bringt mehr:
Takt oder
Timings des Arbeitsspeichers ?
Diese hat mich dazu bewogen, eine ganze Reihe von Benchmarks durchzufahren,
und zwar unter Veränderung der Timings und des Taktes vom Speicher.
Das
Computer System:
- CPU:
A64 3200+ Venice @ 2 GHz
Habe ich über den Test mittels
Veränderung des Multi konstant gehalten.
- Mainboard:
DFI NF4 Ultra-D nForce4 mit 702er BIOS
- Grafikkarte:
ATI X800 XL
- RAM
#1: OCZ Platinum EL PC3200 mit TCC5-Chips
RAM #2: OCZ VX PC3200 mit CH-5-Chips
- Betriebssystem:
Windows XP mit SP2
Benchmarks:
SuperPi 1M, Everest lesen, Everest schreiben, PCMark02 RAM - 3DMark03 oder
Aquamark. Zunächst wurden die Einstellugnen im Bios vorgenommen und dann die
Benchmarks nacheinander durchgefahren. 
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Testbedingungen:
Ich habe jeweils nur folgende Parameter geändert, alles andere wurde konstant
gehalten (T1-12-16, Tref beim Platinum 4708, beim VX 3072)
- CPU Multi
- Takt
- LDT - HT war immer
unter 1000 MHz (200 x 5, 222 x 4, 250 x
4, 300 x 3)
- CAS Latency
- RAS to CAS (Trcd)
- RAS Precharge
(Trrd)
- Cycle Time (Tras)
Zum Einsatz kam sowohl ein Platinum-Set, da mit diesem ein Speichertakt von
300 MHz mit langsamen Timings erreicht wird, als auch ein VX-Set, welches bei
250 MHz noch 2-2-2-5-Timings zuläßt.
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Hier zunächst mal die absoluten Ergebnisse: für Grafik Vergrösserung
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Da in diesem Zahlenwust nicht viel zu erkennen ist, das ganze in einer relativierten
Darstellung, zunächst SuperPi 1M, weniger bedeutet besser.
Der Bezug ist in allen folgenden Screens immer der langsamste Wert, sprich
200 MHz x 10 @ 2,5-4-4-7:
In diesem Vergleich siegen die Timings, wobei hier gerade mal eine Verbesserung
von knapp 4,5 % erreicht wurde...
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Größere Abweichungen sind da schon beim Speicherbench von Everest zu erkennen:
Komischer Weise ist der VX beim Lesen mit 222 MHz schneller als bei 250, dafür habe
ich z.Z. keine Erklärung, Messungen wurden mehrmals durchgefahren...
Beim Schreiben ergibt sich dann ein klares Bild, hier siegt der Takt gegenüber den
Timings, gute 13 % mehr im Vergleich zu 200 x 10 @ 2,5-4-4-7.
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Zu guter Letzt, Ergebnisse des PCMarks02-RAM:
Auch hier geht die Position 1 an den Takt...
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Hier nun die Auswertung der Aquamarkergebnisse: : für Grafik Vergrösserung
Klar, bei GFX keine große Auswirkung, wobei hier wieder der Einbruch von
222 x 9 zu 250 x 8 zu sehen ist.
Klarer das Bild beim CPU-Wert, wobei der Takt sich wieder absetzen kann.
Bei den Bildraten kann kaum eine Verbesserung erziehlt werden, hier ist die Grafik-
karte (zumindest beim Aquamark) entscheident.
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Noch Daten zu dem OCZ VX, variiert habe ich den Multi (von 8 - 10) und den RAM
Teiler (5:6, 9:10, 1:1), fix war der HTT mit 250 MHz. für Grafik Vergrösserung
Im Diagramm sind alle Werte relativ zu der langsamsten Einstellung.
Gut zu erkennen ist,wie sich bei konstanten Timings mit schnellerem RAM-Takt die
Leistung steigt, allerdings ist es die Kombination aus CPU-Takt und RAM-Takt,
welcher die zusätzliche Leistung bringt.
In der Spitze sind es mehr als 15 % mehr FPS gegenüber der Standardeinstellung
(200 MHz x 10 mit RAM 2,5-4-4-7).
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Fazit: Da die Timings nur bei SuperPi 1M die Nase vorne haben, geht der Sieg an
den Takt (was einige hier nicht wirklich überraschen dürfte, oder?).
Author, Artikel und Testdaten zur Verfügung gestellt von: Boris Küntzler, alias: stummerwinter
Wir sagen an dieser Stelle, herzlichen Dank.
Persönlicher Kommentar: Gelungene, sehr gute Arbeit. ![[top]](Smilie-daumen.gif)
Weiterer Link zum Thema: RAM Timings im Vergleich - lieber mehr Takt oder bessere Timings
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Artikel und Testdaten zur
Verfügung gestellt von: Boris Küntzler

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